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Sein

In seiner Suche nach Ästhetik zeigt Antonio Pagnotta die Dinge, die in unserem Handwerk unvergänglich sind. Es sind die Dimensionen des “Seins” und der “Zeit”, wichtige Begriffe in der Metaphysik, ohne dabei das “Tun” einer hauptsächlich physischen Arbeit zu vergessen.

Von der Produktion bis zur Verkostung ist die Zeit wichtig. Die Zeit ist notwendig für die Reife der Weinberge, zum Wachsen der Trauben, für den Ausbau der Weine im Keller, seinen Reifeprozess in der Flasche bis hin zur Entfaltung am Gaumen… Bei jeder Momentaufnahme unserer Epoche stellt das Universum des Weins Geduld, Warten und Wünsche gegenüber.

Die Zeit des Weins, unverzichtbar beim Werk der Natur, ist auch jene der Kenntnisse und des Tuns der Menschen. Die versteckte Schönheit der Werkzeuge, die Einfachheit der überlieferten Arbeitsschritte, die Genialität der aktuellen Maschinen… Eine Vielzahl an Facetten der tatsächlichen Arbeit in unserer virtuellen Welt.

Die Welt des Weins ist auch besonders ‘mit etwas oder jemandem “Sein' ”: in Harmonie mit der Umwelt der Weinberge sein, sich Zeit nehmen mit den Besuchern, verkosten und mit Freunden feiern. Der Wein erinnert uns daran, dass Wünsche eine Freude werden, wenn sie geteilt werden.